flying help e.V. wurde 2006 gegründet.

Der Name bedeutet: "fliegende Hilfe", also schnelle Hilfe, unmittelbar, ohne Umwege, unbürokratisch, direkt und sofort.

flying help e.V. ist überkonfessionell und unpolitisch.

Mit Spendengeldern geht flying help e.V. sorgfältig um.

Alle Spenden und Ausgaben werden durch Veröffentlichung einer Übersicht, erstellt durch einen unabhängigen Steuerberater, transparent gehalten.

In Deutschland leistet flying help e.V. ehrenamtliche Arbeit in der Hausaufgabenhilfe für Flüchtlingskinder, Sprachunterricht, Fahrdienst und mehr als Beitrag zur Integration.

Seit Juli 2015 unterstützte flying help e.V. die griechische Hilfsorganisation Kos Solidarity bei der Versorgung der auf der Insel Kos ankommenden Flüchtlinge und war die einzige deutsche Hilfsorganisation, die Kos Solidarity unterstützt.

flying help e.V. war in Kos durchgehend von Juli 2015 bis Oktober 2016 mit einem oder mehreren ehrenamtlichen Helfern vor Ort.

Die Arbeit der Helfer auf Kos war:

  • Vorbereitung und Verteilung von Frühstück und Abendessen
  • Sortieren und Verteilen von Sachspenden wie Kleidung u.s.w.
  • Nachtschicht - neu ankommende Flüchtlinge werden mit Wasser, Decken und trockener Kleidung versorgt und in das Stadtzentrum gefahren
  • Zusammenarbeit mit UNHCR und anderen Organisationen

Hotspot Kos wurde eröffnet im Mai 2016

Flüchtlinge, darunter Familien mit Säuglingen und Kleinkindern, erreichten nachts zum Teil auf kleinen Schlauchbooten die Küste von Kos.

Völlig durchnässt, durchgefroren, verängstigt, apathisch und dehydriert wurden die Menschen von Kos Solidarity und flying help e.V. erstversorgt.

Hintergrund Projekt Kos:

Es sollte halb Urlaub und halb Hilfseinsatz auf Kos Ende Juli 2015 werden. Durch die Medien von der Lage der Menschen auf Kos informiert nahmen wir von Deutschland aus Kontakt mit Kos Solidarity und dem Bürgermeisteramt in Kos auf.

Konfrontiert mit der akuten Notlage vieler Flüchtlinge auf der Insel beschlossen meine Frau und ich, den Urlaub abzubrechen und spontan der Hilfsorganisation "Kos Solidarity" bei der Versorgung der Flüchtlinge mit Nahrungsmitteln zu helfen.

Die Zustände im Camp "Captain Elias" nahe der Hauptstadt Kos waren unbeschreiblich.

Kinder, Frauen Jugendliche..., etwa 1200 Menschen lebten unter menschenunwürdigen Zuständen.

Das Gebäude, eine Ruine ohne Fenster, kein Wasser, kein Strom.

Zwei Toiletten ohne Wasserspülung für über 1000 Menschen!

Im Freien einige Paletten, an denen vier Wasserschläuche lagen. Das Abwasser floss direkt auf die Straße, eine schleimige, grüngraue Masse hatte sich gebildet.

Der beißende Geruch von Fäkalien umgab das Gelände.

Vor dem Gebäude wurden aus Pappe und abgestorbenen Palmenblättern primitive Hütten gebaut. Menschen lagen apathisch auf dem Boden, darunter Kinder, Jugendliche und schwangere Frauen.

Darf man diese Zustände in Europa dulden? NEIN!

Von privaten Geld kauften wir vor Ort mehrere Kisten Bananen, Milch und Hygieneartikel  und halfen "Kos Solidarity" bei der Verteilung von vorbereiteten Essensrationen an die Flüchtlinge.

Kinder und Frauen wurden zuerst versorgt.

Für die Verteilung gab es allerdings viel zu wenig Helfer und das Essen reichte nicht für alle.

Auch wenn unser Engagement nur ein Tropfen auf dem heißen Stein war, die Hilfe kam sofort an!

Bitte helfen Sie uns, damit wir weiter helfen können.

Ihre Spende kommt direkt bei Menschen in Not an.

 Spendentelefon: 09436-5607899

Herzlichst,

Ihr Michael Goldhahn, 1. Vorstand

 


Ihre Spende an:

flying help e.V.
IBAN: DE57 75061168 000 1093371
BIC: GENODEF1SWN

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Außenbereich

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Hier schlafen Menschen

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Diese Zeichnung hat uns ein Kind aus Kobani übergeben.